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AusgangssituationVerantwortung bedeutet, dass eine Person für die Folgen eigener oder fremder Handlungen Rechenschaft ablegen muss. Einer Verantwortung ist ein eindeutiger Verantwortungsbereich zugeordnet. 

Als Professor Manfred Gröger vor einigen Jahren seine Studie veröffentlichte, stellte er fest, dass jährlich 150 Milliarden Euro bei Projekten in Deutschland „vernichtet" werden. Diese Zahl vervielfacht sich, wenn man den entgangenen Nutzen hinzufügt. Ein unvorstellbarer Wert. Eine „Milliardenspardose", wie es eine Vortrags-Zuhörerin nannte.

Wen trifft die Schuld? Gröger sieht die Schuld bei den Unternehmensführern der Kunden. Ist das wirklich so? Können die ...

Letzte Woche haben wir einen Blick auf die ersten zwei Hauptphasen eines erfolgreichen Stakeholdermanagements geworfen. Diese Woche geht es weiter mit den Phasen III, der Aktionsplanung und IV, dem Monitoring.

Phase III: Aktionsplanung
Nachdem man die Stakeholder und deren Situation in Phase I und II geklärt hat, geht es darum Strategien und Maßnahmen abzuleiten. Hierfür priorisiert man die Stakeholder in

- Stakeholder, die sofortige Aufmerksamkeit benötigen
- Stakeholder, die regelmäßiger Beobachtung unterliegen
- Stakeholder, die in größeren Abständen geprüft werden müssen.

Im Bezug auf die Stakeholdermap, die im ersten Teil dieses Artikels vorgestellt wurde, bedeutet dass eine Intensivierung der Maßnahmen von links unten nach rechts oben. Auszuführende Maßnahmen könnten sein: Schulungen, direkte/indirekte Informationen, Einbindung in Meetings oder gegebenenfalls den Ausschluss von "Störern".

Ein Projekt wird geprägt durch die Zusammenarbeit der daran beteiligten Personen. Nachdem bei einem neuen Projekt Ressourcen geklärt wurden, folgt für Projektleiter die Aufgabe, relevante Personen und Personengruppen zu definieren. Diese Personengruppen, in der Fachsprache auch Stakeholder genannt, stehen oft in einem wechselseitigen und eventuell sogar angespannten Verhältnis zueinander, weshalb es umso wichtiger ist, professionelles Beziehungsmanagement (Stakeholdermanagement) als einen Projekt-Erfolgsfaktor einzusetzen. Wer die Zusammenarbeit mit den Stakeholdern ideal gestaltet, kann leichter tragbare Lösungen finden und nähert sich dem Projekterfolg einen großen Schritt.

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